Aktuelles

Gemeinsam gestalten wir die Zukunft Schwanewedes
Namensfindung des Quartiers!

Welche Bezeichnung spiegelt Ihrer Meinung nach die Geschichte, die Lage oder die zukünftige Nutzung des Quartiers am besten wider? Ob traditionell, modern, naturverbunden oder kreativ – wir freuen uns über jeden gut durchdachten Vorschlag.

Nutzen Sie dafür einfach das untenstehende Formular, um Ihren persönlichen Namensvorschlag einzureichen. Bitte beachten Sie die Einsendefrist: 30.06.2026.

Alle Vorschläge werden sorgfältig geprüft und fließen in die Auswahl ein. Mit Ihrer Teilnahme tragen Sie dazu bei, dass das neue Quartier auch namentlich ein Stück gemeinschaftliche Identität erhält.

Reichen Sie noch heute Ihren Vorschlag ein – wir freuen uns auf Ihre Ideen!

„Bürgerwünsche für neue Nutzungen im alten Heizkraftwerk sind gefragt „

Das ehemalige Heizkraftwerk der Lützow-Kaserne in Schwanewede soll im Zuge der Entwicklung des neuen Lützow-Quartiers zu einem zentralen Treffpunkt mit Gastronomie, Veranstaltungen und Freizeitangeboten umgebaut werden. Das Gebäude (Kesselhalle ca. 325 m² plus Nebentrakt) wird dafür komplett entkernt, die beiden Schornsteine bleiben erhalten.

Der Student Emil Tepper von der Jade Hochschule schreibt dazu seine Bachelorarbeit im Studiengang Tourismusmanagement. Ziel ist ein gastronomisch-kulturelles Nutzungskonzept, das sowohl zur lokalen Nachfrage passt als auch wirtschaftlich tragfähig ist. Hierfür hat Herr Tepper eine Online-Umfrage gestartet, in der Bürger u. a. gefragt werden,  welche Art von Gastronomie sie sich wünschen, welche Angebote ein Restaurant haben sollte und ob zusätzlich Kultur-, Markt-, Sport- oder Freizeitangebote im Gebäude stattfinden sollen.

Die Ergebnisse sollen der Entwicklungsgesellschaft Schwanewede und der Gemeinde Schwanewede helfen, zu entscheiden, welches Nutzungskonzept zum Quartier passt und wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Umfrage läuft bis 15. März, die Ergebnisse fließen in Teppers Bachelorarbeit ein, die er bis 7. April abgeben muss.

Quelle: Gabriela Keller „Bürgerwünsche für neue Nutzungen im alten Heizkraftwerk sind gefragt“ im Weser-Kurier v. 04.03.2026, 17:30 Uhr

„Neuer Anlauf für ein kaltes Wärmenetz „

Die Gemeinde Schwanewede plant auf dem Gelände der ehemaligen Lützow-Kaserne ein Wohn- und Gewerbequartier.

Vorgeschlagen wird eine Wärmeversorgung über ein kaltes Nahwärmenetz mit Geothermie, das zwar etwas teurer, aber klimafreundlicher ist. Außerdem werden Straßen, Leitungen und neun Baufelder schrittweise erschlossen.

Einige Gebäude sollen nun erhalten statt abgerissen werden, während andere doch abgerissen werden. Die alten Sportplätze werden durch einen neuen Sportpark mit „Haus der Vereine“ ersetzt.

Quelle: Gabriela Keller „Neuer Anlauf für ein kaltes Wärmenetz“ im Weser-Kurier v. 27.02.2026

 
 
 
„Guter Start ins Jahr 2026

Zum Jahresauftakt hatten wir unser erstes Jour-fixe mit der Gemeinde-verwaltung Schwanewede. Vielen Dank an Marcus Oberstedt und Christian-Malte Klinz für den offenen und konstruktiven Austausch. Gemeinsam haben wir die nächsten Schritte für das Quartier der ehemaligen Lützow-Kaserne abgestimmt – klar, realistisch und zukunftsorientiert.

2026 beginnt direkt mit viel Energie, einem klaren Fokus sowie einem gemeinsamen Weg.

„Kasernenumbau in Schwanewede: Was geschafft ist und wie es weitergeht“

Auf dem rund 85 Hektar großen ehemaligen Lützow-Kasernengelände in Schwanewede entsteht ein neues Quartier für Wohnen, Arbeiten, Sport und Naherholung. Seit September 2024 laufen Abrissarbeiten, die bis 2026/27 abgeschlossen sein sollen. Insgesamt werden zahlreiche frühere Bundeswehrgebäude und Bunker entfernt, einige Bunker im künftigen Landschaftspark werden verfüllt. Mehrere Gebäude sollen erhalten und saniert werden, darunter Feldwebelhäuser, Stabsgebäude, Mannschaftsunterkünfte, das Heizkraftwerk und Hallen. Erste Gutachten zeigen, dass eine energetische Sanierung wirtschaftlich möglich ist. 

Der Wohnungsbau bildet einen Schwerpunkt der Planung. Im aktuellen Bebauungsplan-Vorentwurf sind bis zu 800 Wohneinheiten vorgesehen, wobei diese Zahl als Maximalwert gilt und politisch noch entschieden wird. Das Nutzungskonzept umfasst zudem ein Quartierszentrum mit Einzelhandel, Büros, Gastronomie und Veranstaltungen, einen Sportpark, einen Landschaftspark sowie Gewerbeflächen.

Für 2026 stehen weitere Abrisse, Kampfmitteluntersuchungen und die Fortführung der Bauleitplanung an. Ziel ist es, ab 2027 konkret über Grundstücke und Bebauung zu entscheiden. Bürger können sich an der Namensfindung für das neue Quartier und an Ideen zur Nutzung des Heizkraftwerks beteiligen.

Quelle: Gabriela Keller „Kasernenumbau in Schwanewede: Was geschafft ist und wie es weitergeht“ im Weser-Kurier v. 21.12.2025, 13:00 Uhr

Logo Städtebauförderung
Förderhinweis – Quartier Lützow‑Kaserne
Projekt „Quartier Lützow‑Kaserne“ – Städtebauförderung

Die Gesamtmaßnahme „Lützow‑Kaserne“ wird im Rahmen der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Niedersachsen gefördert. Ziel ist die nachhaltige Erneuerung des Quartiers, um den wirtschaftlichen und demografischen Wandel aktiv zu gestalten.

Zuwendungsempfänger: Gemeinde Schwanewede

Für die Durchführung der Maßnahme wurde im Programmjahr 2025 ein nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von 800.000 € bewilligt, der maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten zuwendungsfähigen Ausgaben abdeckt.

Die Förderung erfolgt auf Grundlage des Baugesetzbuchs (§ 136a ff.), des Bewilligungsbescheids der NBank / Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg sowie der zugehörigen Nebenbestimmungen (ANBest‑Gk, NBest‑BauL).

„Lebenswertes Quartier auf 85 Hektar – Entwicklungsgesellschaft Schwanewede arbeitet am Konversionsprozess“

Die vor rund einem Jahr gegründete Entwicklungsgesellschaft Schwanewede GmbH & Co. KG treibt die zivile Nachnutzung des rund 85 Hektar großen Areals der ehemaligen Lützow-Kaserne voran. Ziel ist die nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung eines neuen, lebenswerten Quartiers. Geschäftsführer Michael Amann und die kaufmännische Leiterin Gloria Klinz planen unter anderem den Bau von rund 660 Wohneinheiten, davon mindestens 20 % öffentlich gefördert, sowie barrierefreie Seniorenwohnungen und Reihenhäuser. Auch „nicht-störendes Gewerbe“ wie Handwerksbetriebe soll angesiedelt werden – dafür sollen bestehende Hallen weitergenutzt werden. Parallel läuft der Rückbau nicht benötigter Gebäude, der bis Ende 2026 abgeschlossen sein soll.

Die Entwicklungsgesellschaft ist außerdem dem Wirtschafts- und Strukturrat Bremen-Nord (WIR) beigetreten, um sich stärker zu vernetzen und den Austausch zur regionalen Entwicklung zu fördern.

Quelle: „Lebenswertes Quartier auf 85 Hektar – Entwicklungsgesellschaft Schwanewede arbeitet am Konversionsprozess“ im BLV v. 03.11.2025

„Folge 63: Neues Leben auf 80 Hektar“

Die Entwicklungsgesellschaft Schwanewede wurde gegründet, um das rund 80 Hektar große Gelände der ehemaligen Lützow-Kaserne zu einem modernen, vielseitigen Ortsteil umzubauen. In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde soll dort ein lebendiger Mix aus Wohnen, Gewerbe und Freizeit entstehen. Die Planung bleibt weitgehend in kommunaler Hand, um eine nachhaltige und gemeinwohlorientierte Entwicklung sicherzustellen. Weitere Details zum Nutzungskonzept erläutern Bürgermeisterin Christina Jantz-Herrmann und Geschäftsführer Michael Amann im Podcast „Unser Schwanewede“.

Quelle: Podcast Unser Schwanewede Folge 63: Neues Leben auf 80 Hektar“ v. 19.09.2025

„Eine Kaserne wird zum Wohnquartier“

Auf dem Gelände der ehemaligen Lützow-Kaserne in Schwanewede entsteht nach dem Abriss erster Hallen ein neues Siedlungsquartier. Auf rund 85 Hektar sollen 500 bis 700 Wohneinheiten, Grün- und Sportflächen sowie nicht störendes Gewerbe entstehen. Die ursprüngliche Planung wurde überarbeitet: mehr Wohnbebauung, weniger Grün, kein Badesee und keine Sporthallen.

Die neue Entwicklungsgesellschaft der Gemeinde prüft, welche Gebäude erhalten und saniert werden können. Dazu gehören unter anderem frühere Stabsgebäude, einige Mannschaftsunterkünfte, Feldwebelwohnungen und sogar das ehemalige Heizkraftwerk, das Potenzial für Gastronomie und Veranstaltungen bieten könnte. Auch eine ehemalige Panzerhalle wird als Veranstaltungs- oder Markthalle erwogen.

Bis Ende des Jahres sollen Modernisierungs- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen zeigen, welche Gebäude sich lohnen zu erhalten. Über den endgültigen Erhalt oder Abriss entscheidet anschließend die Politik.

Quelle: Gabriela Keller „Eine Kaserne wird zum Wohnquartier“ im Weser-Kurier v. 03.09.2025, 12:00 Uhr

„Lützow-Kaserne Schwanewede: Pläne für Büros und Gastronomie“

Im Konversionsausschuss stellte Michael Amann, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Schwanewede, vor, welche Gebäude der ehemaligen Lützow-Kaserne erhalten oder abgerissen werden sollten. Eine Sportanlage im Norden kann wegen fehlenden Schallschutzes nicht bleiben und soll an anderer Stelle neu entstehen. Das frühere Kesselhaus, ursprünglich zum Abriss vorgesehen, wird nun als erhaltenswert eingeschätzt – es könnte nach Sanierung für Gastronomie und Veranstaltungen genutzt werden.

Nicht sanierungsfähig ist hingegen das frühere „Haus der Vereine“, das stark beschädigt ist und abgerissen werden soll. Auch bei weiteren Gebäuden – etwa einem Stabsgebäude und zwei Hallen – zeigt sich, dass sie entgegen früherer Planungen saniert und weitergenutzt werden könnten. Politiker betonen, dass das Gelände lebendig, durchmischt und für alle Bevölkerungsgruppen nutzbar werden soll. Vor endgültigen Entscheidungen soll eine Ortsbegehung stattfinden.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Armbrust „Lützow-Kaserne Schwanewede: Pläne für Büros und Gastronomie“ im Weser-Kurier v. 17.08.2025, 17:30 Uhr

„Michael Amann wird Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft“

Michael Amann, ein Immobilienexperte mit über 30 Jahren Erfahrung, wird ab 1. Mai Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Schwanewede und damit hauptverantwortlich für die Entwicklung des ehemaligen Lützow-Kasernengeländes. Er soll Strukturen aufbauen, ein Team einstellen, einen Businessplan erstellen und ein Vermarktungskonzept für das neue Quartier entwickeln.

Die Gemeinde plant, im vierten Quartal 2025 einen Bebauungsplan-Vorentwurf vorzulegen. Dafür müssen insbesondere die zukünftigen Lärmbelastungen durch den weiterhin genutzten Bundeswehr-Übungsbetrieb geklärt werden. Entsprechende Gutachten von Bundeswehr und Gemeinde werden derzeit abgeglichen; ein städtebaulicher Vertrag soll die Zusage zur Reduzierung militärischer Aktivitäten absichern.

Parallel läuft der Abriss auf dem Gelände planmäßig weiter: Der erste Abschnitt ist nahezu fertig, im zweiten werden Turnhallen saniert und abgerissen. Trotz laufender Rückbauarbeiten soll die bauliche Entwicklung des Areals zügig vorangetrieben werden.

Quelle: Gabriela Keller „Michael Amann wird Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft“ im Weser-Kurier v. 14.03.2025, 17:23 Uhr

„Große und kleine Pläne für die Ex-Kaserne“

In Schwanewede beschäftigt sich die Politik kommende Woche in zwei Ausschüssen mit der Entwicklung der ehemaligen Lützow-Kaserne:

Ausschuss für Jugend, Senioren, Kultur, Sport und Ehrenamt (12. März): Nutzung des Kasernengeländes durch Vereine: DLRG Schwanewede sucht Hallen für Fahrzeuge, Lager und Ausbildungsräume; FC Hansa will Trainings- und Spielflächen samt Vereinsheim vergrößern. Möglichkeiten für eine gemeinsame Nutzung werden vorgestellt.

Ausschuss für Konversion (13. März): Bauleitplanung für das Kasernengelände: Bericht der Verwaltung, Bebauungsplan und Flächennutzungsplan in Arbeit, diverse Gutachten (Erschließung, Lärm) erstellt.

Vorstellung eines Lärmgutachtens der Bundeswehr und Beratung über Vermarktungsstrategie der Flächen.

Quelle: Gabriela Keller: „Große und kleine Pläne für die Ex-Kaserne“ im Weser-Kurier v. 04.03.2025, 17:22 Uhr

„Eine Kaserne wird abgerissen“

Auf dem Gelände der ehemaligen Lützow-Kaserne in Schwanewede schreitet der Abriss voran, um Platz für ein neues Wohnquartier mit über 600 Wohneinheiten, Sport- und Kultureinrichtungen sowie Grünflächen zu schaffen. Die Arbeiten erfolgen in sechs Abschnitten; der erste ist fast abgeschlossen, die nächsten laufen bereits. Viele der über 80 Gebäude – darunter Mannschaftsunterkünfte, Bunker und Sporthallen – werden abgerissen, einige wenige bleiben bestehen.

Vandalismus und Metalldiebstahl bereiten Probleme, weshalb Wege versperrt und Zäune ständig repariert werden. Das aktuelle Entwicklungs-konzept sieht Gesamtkosten von rund 42 Millionen Euro vor, wovon nach Fördermitteln noch etwa sechs Millionen bei der Gemeinde verbleiben. Der Bebauungsplan soll 2026 fertig sein – idealerweise ist bis dahin alles abgerissen.

Die Bundeswehr nutzt angrenzende Übungsflächen noch teilweise, will diese aber schrittweise aufgeben. Ein städtebaulicher Vertrag soll die künftige Nutzung regeln. Zudem hat die Gemeinde eine Gesellschaft gegründet, die das Areal weiterentwickeln soll.

Quelle: Gabriela Keller: „Eine Kaserne wird abgerissen“ im Weser-Kurier v. 28.12.2024, 17:19 Uhr

„Ex-Feldwebelwohnungen werden vorerst nicht verkauft“

Der Schwaneweder Gemeinderat hat die Fortschreibung des ISEK für die Entwicklung der ehemaligen Lützow-Kaserne einstimmig beschlossen. Teil des Plans sind 18 frühere Feldwebelwohnungen, die saniert werden müssen. Ob die Gemeinde die Wohnungen behält oder verkauft, ist noch offen: Der Beschluss sieht vor, dass sie vorerst im Eigentum der Gemeinde verbleiben, bis ein Modernisierungsgutachten vorliegt. Die Entwicklungsgesellschaft Schwanewede GmbH & Co. KG soll über das Modernisierungskonzept entscheiden.

Die betroffenen Mieter wurden gebeten, in weitere Entscheidungen einbezogen zu werden. Bürgermeisterin Jantz-Herrmann sicherte Gespräche mit ihnen zu, um Unsicherheiten zu klären.

Quelle: Gabriela Keller: „Ex-Feldwebelwohnungen werden vorerst nicht verkauft“ im Weser-Kurier v. 30.11.2024, 16:30 Uhr

„Kasernenplanung steht im Mittelpunkt“

Der Schwaneweder Gemeinderat befasst sich am 28. November mit dem Umbau des ehemaligen Lützow-Kasernengeländes und weiteren kommunalen Themen:

Kasernenplanung: Das aktualisierte ISEK sieht die Sanierung von 18 Feldwebelwohnungen, den Umbau von zwei Sportanlagen und eines Hallengebäudes vor. Die Gemeinde entscheidet, ob sie die Wohnungen sanieren und behalten oder verkaufen will, gefördert durch Städtebaufördermittel.

Kasernengesellschaft: Die Entwicklung des Areals übernimmt künftig die Entwicklungsgesellschaft Schwanewede GmbH & Co. KG. Der Gesellschaftsvertrag wird angepasst: statt Grundstücken wird die Gemeinde eine Bareinlage von 5.000 Euro leisten.

Quelle: Gabriela Keller: „Kasernenplanung steht im Mittelpunkt“ im Weser-Kurier v. 16.11.2024, 08:37 Uhr

„Diskussion über Feldwebelwohnungen“

Die ehemalige Lützow-Kaserne in Schwanewede wird in den nächsten Jahren umfassend umgebaut. Der aktualisierte Masterplan (ISEK) sieht Abrisse, Neubauten, Straßen- und Flächengestaltung sowie Grünanlagen vor. Die Kosten steigen auf rund 42 Millionen Euro, unter anderem durch zusätzliche Maßnahmen.

Diskutiert wird insbesondere das Schicksal von 18 Feldwebelwohnungen, die die Gemeinde 2022 erworben hat: unsaniert verkaufen, selbst sanieren und verkaufen oder behalten und vermieten. Bei Eigensanierung könnten zwei Drittel der Kosten (810.000 Euro) durch Städtebaufördermittel gedeckt werden. Verkaufserlöse oder Mieteinnahmen fließen ins Treuhandvermögen für städtebauliche Maßnahmen. Der Fachausschuss sah noch Diskussionsbedarf. Die endgültige Entscheidung über die Wohnungen und das ISEK liegt beim Gemeinderat, nach weiterer Beratung im Verwaltungsausschuss.

Quelle: Gabriela Keller: „Diskussion über Feldwebelwohnungen“ im Weser-Kurier v. 27.09.2024, 15:20 Uhr

„Mit Weitblick planen“

Die Neugestaltung der Lützow-Kaserne in Schwanewede zu einem Wohn-, Arbeits- und Freizeitquartier wird deutlich teurer als geplant: Geschätzte 42 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie ursprünglich. Trotz Fördermitteln und Einnahmen bleiben sechs Millionen Euro, die die Gemeinde selbst aufbringen muss – eine Herausforderung angesichts der angespannten Haushaltslage.

Das Projekt gilt als größtes Zukunftsvorhaben der Gemeinde und erfordert sorgfältige Planung. Zusätzliche Maßnahmen im überarbeiteten Entwicklungskonzept wie die Sanierung von zwei Sportanlagen, 18 Feldwebelwohnungen und der Umbau einer Halle zu einem Veranstaltungszentrum kosten insgesamt 3,6 Millionen Euro, sind aber aus Sicht der Gemeinde sinnvoll investiert.

Quelle: Gabriela Keller: „Mit Weitblick planen“ im Weser-Kurier v. 21.09.2024, 06:00 Uhr

„Umbau Lützow-Kaserne: Zusätzliche Maßnahmen, mehr Kosten“

Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für die ehemalige Lützow-Kaserne wurde überarbeitet und soll im Konversions-ausschuss verabschiedet werden. Die Fortschreibung ist nötig, damit Schwanewede weiter Städtebaufördermittel erhält. Mehrere Flächen erhalten neue Nutzungen: Eine geplante Wohnfläche wird zu Gewerbe umgewidmet, ein zentraler Bereich wird künftig Landschafts-park, und im Südwesten entstehen sowohl Gewerbe als auch Grünflächen.

Neu aufgenommen werden vier Maßnahmen: die Sanierung von 18 Feldwebelwohnungen, der Umbau zweier Sportanlagen (je 1,3 Mio. Euro), sowie die Umnutzung einer offenen Trapezblechhalle als Veranstaltungs-raum. Die Gesamtkosten für die Kasernensanierung steigen auf rund 42,4 Mio. Euro – mehr als doppelt so viel wie ursprünglich geplant. Haupttreiber sind Bau-, Erschließungs- und Sanierungskosten. Die Finanzierungslücke wächst auf etwa 18 Mio. Euro, wovon die Gemeinde rund sechs Millionen tragen muss.

Parallel beschäftigt sich der Ausschuss mit dem weiteren Abrissplan und einer Anpassung des Gesellschaftsvertrags der neuen Entwicklungsgesellschaft.

Quelle: Gabriela Keller „Umbau Lützow-Kaserne: Zusätzliche Maßnahmen, mehr Kosten“ im Weser-Kurier v. 19.09.2024, 12:00 Uhr

„Ehemalige Lützow-Kaserne: Der Abriss hat begonnen“

Die ersten Abrissarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Lützow-Kaserne in Schwanewede haben begonnen – neun Jahre nach der Schließung der militärischen Liegenschaft. Auf einer 4,5 Hektar großen Fläche im Süden des 86 Hektar großen Areals werden alte Bundeswehr-gebäude wie Hallen, Werkstätten und Lagergebäude abgerissen, um Platz für Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser zu schaffen.

Der Abriss erfolgt nach einem Plan: Zuerst Entrümpeln und Schadstoff-beseitigung, dann Entkernung und Abbruch, inklusive Trennung und Sammlung der Baumaterialien vor Ort. Im ersten Baufeld fallen rund 500 Tonnen schadstoffhaltiger Abfälle an, vor allem Asbest und künstliche Mineralfasern. Geplant ist, das Baufeld bis 12. Dezember 2024 zu räumen. Die Abrissarbeiten kosten rund eine Million Euro, davon werden etwa 700.000 Euro von Bund und Land über Städtebauförderung erstattet. Nach dem Süden geht der Rückbau schrittweise nach Westen und später in den Norden des Kasernengeländes.

Quelle: Gabriela Keller: „Ehemalige Lützow-Kaserne: Der Abriss hat begonnen“ im Weser-Kurier v. 09.09.2024, 17:54 Uhr

„Wärme aus der Erde oder aus der Luft“

Für das neue Wohnquartier auf dem Gelände der ehemaligen Lützow-Kaserne in Schwanewede wurden Energieoptionen vorgestellt. Die Ingenieurgesellschaft Megawatt präsentierte zwei vertieft geprüfte Varianten: ein zentrales kaltes Wärmenetz mit Erdwärmesonden und eine dezentrale Versorgung über Luft-Wärmepumpen.

Beim kalten Netz wurden zwei Ausführungen untersucht – mit und ohne sommerliche Wärmerückführung ins Erdreich. Die regenerative Variante benötigt weniger Sonden und schont den Boden, bleibt aber langfristig von Effizienzverlusten betroffen. Betrieb und Ausbau wären flexibel gestaltbar. Der Vergleich zeigt: Die dezentrale Lösung ist wirtschaftlicher (geringere Investitions- und Wärmegestehungskosten), während das kalte Wärmenetz ökologisch besser abschneidet (weniger Stromverbrauch, rund 30 % weniger CO₂). Eine Entscheidung wurde im Ausschuss noch nicht getroffen. Zusätzlich soll nun auch eine dezentrale Erdwärme-Variante geprüft werden.

Quelle: Gabriela Keller: „Wärme aus der Erde oder aus der Luft“ im Weser-Kurier v. 17.04.2024, 19:12 Uhr

„Vertrag für Entwicklungsgesellschaft“

Der Gemeinderat Schwanewede hat die Gründung der Entwicklungsgesellschaft Schwanewede GmbH & Co. KG beschlossen. Die neue Projektgesellschaft soll die Entwicklung des ehemaligen Lützow-Kasernengeländes sowie weitere kommunale Projekte übernehmen. Die Gemeinde bleibt alleinige Gesellschafterin. Für die Gesellschafterversammlungen wurden acht Ratsmitglieder aus SPD, CDU und Grünen sowie die Bürgermeisterin benannt.

Zudem wird die Planung der Schnellbuslinie S 60 nach Bremen fortgeführt. Die Verwaltung soll ein Haltestellen- und Parkraumkonzept erarbeiten und die Kosten ermitteln. Außerdem soll mit dem Landkreis Osterholz und Ritterhude über eine verbindliche Kostenbeteiligung verhandelt werden.

Weitere Beschlüsse betreffen den Ausbau der Kita Löhnhorst (Bebauungsplan als Satzung) sowie Planänderungen für zusätzliche Wohnbebauung in Neuenkirchen.

Quelle: Gabriela Keller: „Vertrag für Entwicklungsgesellschaft“ im Weser-Kurier v. 05.12.2023, 19:00 Uhr

„Wie es mit der Planung für die Ex-Kaserne vorangeht“

Die Gemeinde Schwanewede entwickelt das ehemalige Lützow-Kasernengelände (81 Hektar) zu einem neuen Quartier für Wohnen, Arbeiten und Naherholung. Seit dem Abzug der Bundeswehr 2015 wurde ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erstellt und mehrfach überarbeitet, begleitet von zahlreichen Gutachten zu Schadstoffen, Kampfmitteln, Baumbestand und Verkehr. 2022 kaufte die Gemeinde das Gelände. Geplant sind bis zu 600 Wohneinheiten (Mehrfamilienhäuser, Reihen- und Einfamilienhäuser), Gewerbeflächen, ein Supermarkt, Kita, Sportflächen sowie große Grünflächen. Straßen werden weitgehend erhalten und ein Fuß- und Radwegenetz soll die Anbindung an den Ortskern sichern.

Als nächster Schritt soll das Konzept politisch beraten und beschlossen werden. Anschließend werden Flächennutzungs- und Bebauungsplan angepasst, und die Bebauung erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Zudem sind ein energetisches Konzept für ein energieautarkes Quartier und Modernisierungsuntersuchungen ausgewählter Kasernengebäude geplant, um Sanierungsaufwand und Nutzungspotenzial zu prüfen.

Die Gemeinde bevorzugt eine Entwicklung gemeinsam mit einem öffentlichen Partner, verhandelt derzeit mit der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) über Anteile, prüft aber auch alternative Modelle, inklusive einer alleinigen kommunalen Entwicklung oder Beteiligung privater Partner.

Quelle: Gabriela Keller: „Wie es mit der Planung für die Ex-Kaserne vorangeht“ im Weser-Kurier v. 10.01.2023, 19:00 Uhr

„Wie es nach dem Verkauf jetzt weitergeht“

Die Gemeinde Schwanewede will die Umgestaltung der ehemaligen Lützow-Kaserne (81 Hektar) zügig vorantreiben. In einer nicht-öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Konversion am 4. August sollen die nächsten Schritte beraten werden, insbesondere ob die Entwicklung allein durch die Gemeinde oder in Zusammenarbeit mit einem öffentlichen Partner erfolgen soll.

Derzeit verhandelt die Kommune mit der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG). Ein zentraler Punkt ist die Anteilsverteilung in der geplanten Entwicklungsgesellschaft: Die Gemeinde will mindestens 51 Prozent halten, um die Kontrolle über die Planung zu sichern.

Quelle: Gabriela Keller: „Wie es nach dem Verkauf jetzt weitergeht“ im Weser-Kurier v. 06.08.2022, 08:00 Uhr

„500 statt 300 Wohnungen“

Das neue Nutzungskonzept für das ehemalige Lützow-Kasernengelände in Schwanewede ist eine überarbeitete Version des ISEK von 2015. Auf rund 85 Hektar soll ein Quartier für Wohnen, Gewerbe, Sport und Naherholung entstehen.

Wohnen: Geplant sind bis zu 500 Wohnungen plus 40 Senioren-wohnungen, darunter Einfamilienhäuser, Reihenhäuser, Mehrfamilien-häuser, Sozialwohnungen und alternative Wohnformen wie Baugem-einschaften. Gewerbe: Vier Flächen für nicht-störendes Gewerbe, ein Mischgebiet für Einzelhandel und Dienstleistungen; Verbrauchermärkte unter 800 m² sind möglich.

Naherholung und Sport: 20 Hektar Grünfläche entfällt teilweise zugunsten von Gemeinbedarf/Sport im Zentrum. Bestehende Sportanlagen sollen weiter genutzt oder neu errichtet werden. Ein geplanter Badesee entfällt. Bestandsgebäude: Einige charakteristische Gebäude und Unterkunftsgebäude im Südosten bleiben erhalten und könnten zu Wohnungen umgebaut werden; Lagerhallen für gewerbliche Nutzung vorgesehen. Infrastruktur: Straßen-Grundgerüst bleibt erhalten, Fuß- und Radwege sollen das Quartier mit Ortskern und Süden verbinden; Grünflächen und Waldflächen sollen integriert und Bäume möglichst erhalten bleiben.

Die Kosten für die Umsetzung werden auf rund 33,6 Millionen Euro geschätzt, Einnahmen durch Grundstücksverkäufe rund 20,9 Millionen, verbleibendes Defizit 12,6 Millionen Euro. Kaufpreis für das Gelände mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben steht noch aus. Nächste Schritte: Rahmenplanung fertigstellen (März–Juni),  Öffentlichkeits-beteiligung, Auftragsvergaben für Modernisierungsvoruntersuchungen und Energiekonzept, danach Beginn der Bauleitplanung und erste Abrissarbeiten.

Quelle: Gabriela Keller: „500 statt 300 Wohnungen“ im Weser-Kurier v. 10.12.2021, 19:00 Uhr

Entwicklungsgesellschaft
Schwanewede GmbH & Co. KG

An der Kaserne 41
28790 Schwanewede
Telefon: +49 4209 92385-10 
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